Mind Refuge

Kontakt

Ich freue mich Menschen in jeder Lebenslage durch psychologische Beratung und achtsamkeitsbasierter Ansätze zu unterstützen.

Außerdem helfe ich Unternehmen, Vereine und Organisationen, Entscheidungsträger oder Medien mit meinem Fachwissen zu den Themen psychische Gesundheit, interkulturelle Kompetenz, und Achtsamkeit. Ich stehe für Trainings- und Vortragsveranstaltungen in ganz Europa zur Verfügung, darunter Konferenzen, Workshops und Retreats.

Für ein unverbindliches Kennenlerngespräch melden Sie sich gerne telefonisch bei mir unter +49 172 3988 635 oder senden Sie mir eine E-Mail. Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören!

Seminarraum

Glücksschmiede 
Brühlstraße 6 (2. OG) 
63179 Obertshausen


Magdalena Böhm
Psychologin M.Sc., Expertin für Inklusion und Diversität, Achtsamkeits- / MBSR Trainerin

Meine Spezialisierung ist die Soziale- und Interkulturelle Psychologie (B.Sc. Psychology, Research M.Sc. „Migration, Ethnic Relations and Multiculturalism“ und M.A. Islamwissenschaften). Seit 2020 bin ich zertifizierte Achtsamkeitstrainerin für MBSR-Kurse (Mindfulness-Based Stress Reduction, nach Jon Kabat-Zinn). Des weiteren bin ich im Value-Based Counselling ausgebildet, einem therapeutischen Ansatz, der Menschen dabei unterstützt, im Rahmen ihres persönlichen Wertesystems, ihre angeborenen Fähigkeiten zur persönlichen Entwicklung und Bewältigung von psychosozialen Stress zu entdecken. 

Achtsamkeit gibt mir Zugang in ein freudiges, friedliches Sein, im Hier & Jetzt. Was nicht heißt, dass es keine Momente der Rastlosigkeit oder Frustration in meinem Leben gibt… doch gelingt es mir immer schneller mich dann an die Achtsamkeitspraxis zu erinnern und Innezuhalten, wobei sich ein Raum öffnet – weg von allem Tun müssen, Haben oder Kontrollieren wollen. 

Früher war mein Antrieb die Aussicht auf die nächste Etappe im Leben, dabei war der jetzige Moment nie gut genug, ich habe mich voller Erwartung immer schon nach vorne in den Nächsten gelehnt. Als ich mit Ende 20 eine Leitung gebende Funktion in einer internationalen Hilfsorganisation in Brüssel eingenommen hatte, wurde mir bewusst, dass mich meine Verantwortungen an diesem Ort in dieser Rolle halten und es jetzt vorläufig nichts spannendes Neues geben würde. Mein Zufluchtsort, die Vorfreude auf das nächste Abenteuer, die nächste Errungenschaft, fiel weg und ich fühlte mich oft rastlos und gefangen. Ablenkungen und Ausflüchte boten sich in einer Stadt wie Brüssel zur Genüge, doch hielten solche Adrenalinkicks nie lang genug an und verließ mich oft mit einem Gefühl von Leere anstelle von der erhofften Erfülltheit. 

Für wie so viele war es eine Auszeit, eine Wanderung und ein Buch, die mich erkennen ließen, dass ich nie den gegenwärtigen Moment so annehme wie er ist und nur in meinen Gedanken lebe. In der Hoffnung auf einen anderen Weg, der versprach das wahre Freude und Lebendigkeit im Hier & Jetzt zu erleben sind, wollte ich das ausprobieren und begann täglich zu meditieren. Die Gedanken schienen, während der anfänglich 10min zu rasen, doch bemerkte ich den Raum dazwischen, der eine vorher ungekannte Ruhe und Weite zu erhalten schien. Die Fähigkeit diesen Raum zu betreten, wurde während eines 8-wöchigen Achtsamkeitskurses sehr gestärkt und motivierte mich MBSR-Lehrerin werden zu wollen. 

Der Weg in ein achtsames, bewusstes Leben hat mir im Alltag gezeigt, wie viele Momente wir auf Grund unsere Erwartungen durch eine getrübte Brille sehen, die der Realität nicht gerecht wird und uns von neuen Handlungsmöglichkeiten und Erfahrungen abschneidet. Als ich begann mehr von Moment zu Moment zu leben, bewusst Handlungen, Gefühle, Schmerzen in ihren kleinen Komponenten zu erleben, habe ich erkannt das die meisten Erfahrungen oft ganz anders seien können als der Geist mir vorab gerne erzählt. Ich habe bemerkt, wie es sich anfühlt, wenn ich eine Aufgabe als „Stress“ oder „Belastung“ beurteile und wie ich dieselbe Tätigkeit erlebe, wenn ich ihr nicht dieses Etikett gebe und mich währenddessen neugierig und offen meinen Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen zuwende.

Dabei durfte ich unzählige Muster entdecken: Kontrollieren zu wollen, einseitige Aufgaben und unangenehme Gespräche aufzuschieben, Anerkennung zu suchen, mich zu vergleichen… Als ich mein Bewusstsein immer länger aufrechterhalten und diese Tendenzen in mir erkennen konnte – während sich meine Achtsamkeitspraxis festigte – begann ich genau diese Situationen als Chancen zu sehen, die mich aus der Komfort-Zone bringen und helfen festgefahrene Ansichten und Muster mit Achtsamkeit und Mitgefühl zu transformieren. 

Ich empfinde tiefe Dankbarkeit den Weg der Achtsamkeit gefunden zu haben, der aus eigener Erfahrung, Alles für einen Menschen verändern kann. Vertrauen, Freude, Liebe, Zufriedenheit, Gefühle von Leichtigkeit und Freiheit – alles was ich (und vielleicht auch du) immer schon im Außen gesucht habe, ist uns immer zugänglich, genau hier unter der Nasenspitze. Bist du bereit das zu finden?